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Nach dem Austrocknen des Klebers wurden im nächsten Bauschritt die linke und rechte Decksplanke aufgeklebt. Wie auf dem Bild zu sehen ist wurden wieder Klammern genutzt um die Planke zu fixieren. Im Cockpitbereich musste allerdings mit Gummis gearbeitet werden da dort, bedingt durch die Cockpitwände, keine Klammern genutzt werden konnten. Die Schwierigkeit bestand darin, die Planke durfte nicht kippen und nicht rutschen und sollte möglichst Plan aufliegen. Mit unterschiedlichen Holzklötzchen konnte die Planke so fixiert werden das ein zufriedenstellendes Ergebnis erreicht werden konnte
Nun mussten die Mittel / Linke /Rechte Paneelen für das vordere Deck auf die Mahagoniplatten aufgezeichnet und ausgeschnitten werden. Dabei musste natürlich auf den lauf der Maserung geachtet werden. Durch die Biegung des Rumpfes war das kleben nicht so einfach. Nachdem die Paneelen auf dem Deck verklebt waren konnten die Red Zeder und Samba Leisten eingepasst werden. Da jede einzelne Leiste zugeschnitten und passend geschmirgelt werde musste dauerte dieser Arbeitsgang recht lange. Danach wurden immer 3 Red Zeder Leisten und 2 Samba Zwichenleisten auf dem Rumpf verklebt. Ich habe in diese Arbeit 3 komplette Wochenenden investiert. Allerdings wird man, wenn es vernünftig geklebt ist mit einem tollen Aussehen belohnt.
Allmählich sieht der Rumpf aus wie es für eine Riva sein sollte.
Die weiteren Bauabschnitte verliefen ähnlich, damit der Artikel nicht zu lang handele ich diese in Kurzform ab.
Seitliche Mahagoni Decksplanken ausschneiden und auf dem Boot anbringen. Das Stück zwischen Cockpit und Motorraum zuschneiden und verplanken. Das Deck am Heck der Riva soll eine mit Lederbezogene „Wasserrutsche“ bekommen, dieser Bereich ligt etwas teifer, und musste somit ausgeschnitten und vorbereitet werden. Im Decksbereich neben der Wasserrutsche wurden auch RedZeder und Sambaleisten auf das Deck geklebt.Nach der Zeitaufwändigen fertigstellung des Decks wurde das Heck des Boote im nächsten Bauabschnitt fertiggestellt. Dazu wurde aus Balsaholz zwei Klötzchen ausgeschnitten und diese so geschliffen das sie zu der Form des Hecks passten. Am Heck der Riva wurden jetzt an den Aussenkanten und der Oberkante Mahagoni 4 Kantleisten angebracht.Die Mahagoni Innenleisten wurden nach dem Bauplan ausgeschnitten und passend verschliffen und mit den Balsaklötzchen verklebt. Nach dem groben Anpassarbeiten wurden die Klötzchen am Heck festgeleimt.. Die Mahagoni Leisten und das Angepasste Balsaklötzchen konnten nun entsprechend der Rumpfform und Bauplan angaben verschiffen werden. Eine Apdeckplatte aus 1 mm Mahagoniholz wurde nun auf dem Balsaholz verklebt und wieder sauber passend zum Rumpf beigeschliffen. Nachdem diese Arbeiten abgeschlossen waren konnte nun mit dem beischleifen der Rumpfkanten und aller überstehenden Holzteile begonnen werden. Als diese überaus Staubige Arbeit, die ich zum Glück im Freien durchführen k onnte, beendet war ging es an das lackieren. Der Rumpf, das Deck und alle Holzt eile wurden mit Porenfüller gestrichen, und wieder angeschliffen. Diesen Arbeitsgang habe ich 6 mal wiederholt. Nachdem ich mit dem Ergebnis zufrieden war konnte der Rumpf das erste mal mit Bootslack gestrichen werden. Danach wurde der Lack mit 500 Nassschleifpapier angeschliffen . Die nächste Schicht Lack konnte aufgetragen werden, wieder wurde der Lack angeschliffen diesmal mit 600 Nassschleifpapier . Durch die hohen Temperaturen, die in diesem Sommer überall herrschten, musste ich das weitere Streichen für ca. 3Wochen pausieren lassen. Die Holzteile des Decks und der Seitenwände wurden noch weitere 6 mal gestrichen und geschliffen. Danach war ich mit dem Lackierergebnis zufrieden.
Im nächste Schritt wurde das Rumpfunterteil lackiert, dazu habe ich den schon gestrichenen oberen Teil des Rumpfes sauber und spritznebeldicht mit alten Zeitungen abgeklebt. Die Stevenrohre und die Ruderkoker wurden an ihren öffnungen abgedichtet. Jetzt konnte ich die Grundierung mit dem Spritzgerät auftragen. Nach dem trocknen wurde die Grundierung mit feinem Schmirgel angeschliffen. Die nächste Schicht war die weisse Rumpffarbe. Das Rumpfunterteil habe ich zweimal mit weisser Farbe gespritzt. Mit dem Ergebnis zufrieden konnten nach dem trocknen des Lackes das Zeitungspapier abgenommen werden.
Der Innenausbau stand als nächstes auf dem Plan, dazu mehr in Teil 2 des Bauberichtes.
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