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Vermischtes
Lturmfinal3

Hier auf dieser Seite werden ihnen Skurieles und Erlebnisse aus dem Modellbau beschrieben.

Toller Fund beim Sperrmüll

Was so manche Leute wegwerfen!

bkAls ich im 01 Februar 2009 nach Duisburg – Walsum zu meinem Zweit-Wohnsitz fuhr, bemerkte ich einen Sperrmüllhaufen.
Nachdem ich angehalten habe um „ nur mal zu schauen „ sah ich hinter einem Regal auf dem Boden ein Schiff stehen. Ich traute meinen Augen nicht.  Selbstverständlich nahm ich das Boot, samt Bootsständer mit nach Hause. Ich stellte fest, das es sich um das Torpedoschnellboot Wiesel von Graupner handelte. Zuhause angekommen, brauchte ich erst einmal einen Kaffee.
Ich öffnete das Boot und stellte fest, das sogar ein Motor und die Ruderanlage noch eingebaut waren. Ein Teil der abgebrochenen Teile lagen im Bootsrumpf, da wäre das Randow – Podest ohne Anlage und Antennen, ein 40 mm Bofor Geschütz, diverse Kleinteile wie Kisten, Rettungsinsel und ein Geschützturm, allerdings ohne Flag.
Nun schlug mein Modellbauherz schneller. Da ich mein Polizeiboot Franzi mithatte, die sollte in  meiner freien Zeit in Duisburg überholt werden, baute ich den Fahrregler und den Empfänger von der Franzi in die Wiesel ein und klemmte einen Akku dran. Zu meiner großen Freude erwachte der Motor zum Leben, und auch die drei Ruder am Heck funktionierten einwandfrei.
Bilder-Klein1Am nächsten Tag fing ich an, sämtliche Anbauteile abzumontieren und zu reinigen. Auf der Internetseite von Graupner lud ich mir den Bauplan von der Wiesel runter und verschaffte mir noch weitere Informationen über die Wiesel. Beim Reinigen stellte ich fest, das im Boot wohl mal drei Motoren eingebaut waren.  An den Stellen, wo die Schiffswellen den Rumpf verlassen, war auf der Backbordseite sowie auf der Steuerbordseite jeweils ein ca. 2 mm großes Loch im Rumpf. Nachdem die alten Klebereste weggeschliffen wurde, verschloss ich diese Löcher mit Handelsüblichem Metallspachtel.
Danach begann ich, nachdem ich mir im Baumarkt entsprechende Farben gekauft habe, den Rumpf  und die Anbauteile zu lackieren.
Sicherlich ist das Boot zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fertig, aber da es fahrfähig ist spricht für mich nichts dagegen, jetzt schon das Boot mit zum See zu nehmen. Ich betrachte die Sache so, mit einem Boot wird man wie beim Häuschen bauen nie fertig
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